Kirchen, Klöster,Gaumenfreuden

Eine Rundreise durch die christliche
Vergangenheit und kulinarische Gegenwart
Sloweniens

Nachdem Ljubljana und Ptuj schon im 3.Jahrhundert Bischöfe hatten, wurde dasChristentum durch die durchziehenden Scharen der Völkerwanderung wieder von slowenischem Boden verdrängt. Ausgehend vom Erzbistum Salzburg trug die christliche Mission erst im 8.Jahrhundert wieder Früchte. Apropos Früchte: Da die Klöster auch immer wieder für Ihre Erzeugnisse berühmt waren,werden auch kulinarische Genüsse nicht zu kurz kommen. Wein und Obstbrände, Honig und Kräuter – erleben Sie Slowenien auch kulinarisch!
5-tägige Rundreise durch Slowenien
1.Tag
Durch den Karawankentunnel kommen Sie nach Slowenien und fahren nach Škofja Loka (dt Bischofslack).
Dort erwartet Sie zunächst das Mittagessen, bevor es über eine der ältesten Bogenbrücken Europas in
den mittelalterlichen Stadtkern geht. Die wertvolle Klosterbibliothek des Kapuzinerklosters und die beachtenswerten
Altäre und Malereien des Klarissenklosters werden unsere nächsten Ziele sein.
Das Museum in Škofja Loka beherbergt eine der wichtigsten ethnografischen Sammlungen Sloweniens.
Wem aber eher nach frischer Luft ist, kann sich zu einem etwa einstündigen Spaziergang zur Wallfahrtskirche
Mariä Verkündung nach Crngrob aufmachen. Die ältesten der dort zu bewundernden Fresken
stammen aus dem 14. Jahrhundert.
Nun erwartet uns schon bald unser Hotel in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana.
2. Tag
Diesen Tag werden Sie in der charmanten Hauptstadt Sloweniens verbringen. Die Stadtbesichtigung am
Vormittag wird uns manches Werk des Architekten (1872-1957) näher bringen – so die Tromostovje-
Brücke, das Chorgestühl der Kirche Sveti Nikolaj oder den Friedhof Žale.
Der Nachmittag gibt Ihnen Zeit, selbst ein wenig durch Ljubljana zu bummeln.
 
3. Tag
Heute ist der Tag der Klöster. Wir machen uns auf den Weg in die Dolenjska (Unterkrain), wo wir zunächst
das besuchen werden. Die Abtei geht auf das Jahr 1135 zurück und lädt
ein zur Besichtigung der romanischen Basilika und des Museums.
Nach dem Mittagessen geht es dann weiter zur Kartause Pleterje. Da die Kartäuser Einsiedlermönche
sind, lassen sie sich zwar ungern stören, berichten aber von ihrem Leben in einer Multivisionsschau. Im
Klosterladen kann man außerdem die berühmten Produkte Pleterjes erstehen – so zum Beispiel den Birnenschnaps
und Kräutertees.
Für den zweiten Teil unsere Rundreise geht es am Nachmittag nach Ptuj, von wo aus wir die nächsten Ziele
ansteuern werden.

4. Tag
Nach dem Frühstück werden wir uns zunächst Ptuj ein wenig ansehen. Ptuj ist das älteste durchgängig bewohnte
Siedlungsgebiet Sloweniens. Schon vor 4000 Jahren besiedelt, erlebte es während des römischen
Imperiums vor 2000 Jahren einen wahren Boom. So ist Ptuj - oder römisch „Poetovio“ – reich an Zeugnissen
der Römerzeit.http://www.burger.si/Ptuj/CerkevSVJurija.html
Zum Mittagessen erreicht unsere Reise „biblische“ Dimensionen: Es geht nach Jeruzalem – so benannt
von aus dem Heiligen Land heimkehrenden Kreuzfahrern. Prlekija, die Gegend um Jeruzalem und
Ormož, ist bekannt für den seltsamen Dialekt ihrer Bewohner und berühmt für ihre Weine. Hier ist der
Wein allgegenwärtig wie in biblischen Zeiten. Einige dieser Weine werden wir beim Mittagessen mit
Spanferkel und anderen hausgemachte Delikatessen selbst bei einem Winzer probieren können.
 
5. Tag
Nach dem Frühstück geht es in das nahe gelegen Maribor (Marburg an der Drau), der zweitgrößten Stadt
Sloweniens und Hauptstadt der slowenischen Steiermark (Štajerska). Nach der Besichtigung der Domkirche
im Zentrum Maribors nehmen wir an einer Führung durch die Weinkeller unter der Stadt teil – dem
größten unterirdischen Weinkeller Europas.
Nach einem guten Mittagessen geht es auf die Heimreise.
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