Burgen und Schlösser in Slowenien

1.Tag
Ankunft in Maribor, der zweitgrössten Stadt Sloweniens. Die Stadt liegt wunderschön im Dravatal, eingebettet, zwischen dem Pohorjegebirge und der südstreierischen Hügellandschaft.
Zimmerbezug, danach zur freien Verfugung
Abendessen
2. Tag
Nachdem Frühstück besichtigen wir Maribor. Die bekannteste Sehenswürdigkeiten Maribors sind, Franziskanerkirche, General Maisterplatz, Altstadt, Rathaus, älteste Weinrebe der Welt (Blaufrankische 400 Jahre alt). Vinag Kellerei Der Weinkeller hat eine Ausdehnung von 2,5 km, die gesamte Altstadt steht auf dem Keller. Teile des Kellers wurden schon im Jahre 1555 gebaut. Die heutige Grösse erreichte der Weinkeller 1857. Degustation.
Nach dem Mittagessen besuchen wir das am Rande der Stadt gelegene bezaubernde Schloss Betnava und wandeln auf den kultur-historischen Spuren, welche wichtige Leute und Ereignisse im Laufe der Jahrhunderten hinterlassen haben und dadurch die Geschichte der Stadt Maribor und unseres Landes Slowenien bereichert haben. Mit Hilfe der Museumssammlung Betnava Historia Lavantina machen Sie eine Zeitreise durch die Diözese Marbibor und erfahren etwas über die bedeutende Rolle und Arbeit unseres ersten Bischofs für unseren Ort.
Danach bleibt uns noch Zeit die Kirche Sveti Urban hoch über der Stadt 597m zubesuchen. Die Vorgängerkirche Filialkirche des Hl. Urban aus den Jahren 1855-60 wurde bereits um 1450 erwähnt. Die Urbanstatue in der Kirche ist von 1550. Von dort oben haben Sie einen einmalig fantastischen Blick über die Stadt und Umgebung. Der Rückweg führt uns der herrlichen Panoramastrasse entlang, an einem vom Verfall bedrohten alten Herrschaftssitz vorbei wieder nach Maribor. Abendessen.
3. Tag
Nach ausgiebigem Frühstück lernen Sie heute die Region Gorièko und Prekmurje das Storchenland mit seinen Burgen und Schlösser kennen.
Zuerst besuchen wir Gornja Radgona, die Burg wurde erstmals 1164 erwähnt, danach geht es weiter durch eine sanfte Hügellandschaft, Weinbergen, Obstgärten, über ruhig dahin plätschernden Bächen, vorbei an Wiesen und Äckern, durch malerische Ortschaften mit Ihren gastfreundlichen Menschen nach Grad. Grad ist das grösste Schloss Sloweniens mit 365 Zimmern. Dieses Dreiländergebiet Gorièko, Österreich, Ungarn und Slowenien, war immer schon Knotenpunkt verschiedener Kulturen und Einflüsse. Der Austausch und die Anregungen über die Grenzen hinweg machen diese Region so einzigartig.
Das Schloss Grad im Ort Grad (das ehemalige Gornja Lendava) ist eine weiträumige Ringburg auf einer Anhöhe über dem Dorf Grad, in mitten eines grösseren Parks. (Grad heist auf Deutsch Burg). Burgherren waren die Grafen aus Eisenstadt (1208-1269), es folgten die Omode, nach (1365) die Szechy, später die Batthyani, Nadasy, seit (1830) die Szecheny und wärend der beiden Weltkriegen der Industrielle G. Hartner.
Es folgte dann die Besetzung durch die rote Armee und danach der langsame Verfall. Mit Hilfe des slowenischen Staates, der nun Eigentümmer ist, und dem Engagement der Einheimischen wird die Burg wieder aufgebaut. Kürzlich wurde der alte Eingang mit Spitzbogen und Hebemechanismus der Fallbrücke entdeckt. Die ältere Festung wird schon (1214) urkundlich erwähnt.
Die angebauten mächtigen Rondelle stammen aus der Renaissance. Die gesamte Anlage gehört dem Grundriss eines barocken, polygonalen Ringbaues nach zu den umfangreichsten Palastbauten des (17. und 18.) Jahrhunderts in Slowenien.
Nach der Besichtigung Mittagessen.
Danach fahren wir über Murska Sobota das Zentrum von Prekmurje, die Weinstrasse entlang nach Jeruzalem. Dieses Dorf mit seiner Wallfahrtskirche der (Schmerzensreichen Muttergottes) liegt 338m hoch und ist das Zentrum dieser herrlichen Region. Der Legende nach hatten damals die Kreuzritter ihr Ziel Jerusalem aufgegeben und den Berg Jeruzalem genannt.
Weiter geht es nach Ormoz. Die von Friderik von Ptuj erbaute Burg Ormoz wird (1278) erstmals erwähnt, der älteste Teil, der Wehrturm, stammt noch aus dieser Zeit. Die Burg war durch die Jahrhunderte im Besitz verschiedener Adelsfamilien: der von Schaumburg, Frankopan, Szekely, Pauer und zuletzt der Grafen Wurmbrand. Die klassistischen Bemahlungen in der Burg gehöhren zur Spitze derartiger Kunst in Slowenien. Der Burgpark ist einer der schönsten in Slowenien, hier gedeihen Orangenbäume, Tulpenbäume, Ginkos und andere Exoten.
Auf der Rückfahrt ins Hotel, besuchen wir noch die letzte Wassermühle in der Mur.
Abendessen.

4. Tag
Nach dem Frühstück fahren wir nach Ptuj. Diese Stadt wurde im Jahre (69) vor Christus von den Romern gegrundet. Ptuj mit 22.000 Einwohnern ist eine der altesten Stadte Sloweniens. In der Römerzeit hatte Ptuj mit den Legionen zusammen sogar 40.000 Bewohner. Dort besichtigen wir das Schloss mit seinem historischen Museum.
Die Besiedlung des Schlossberges geht in vorgeschichtliche Zeiten und das Altertum zurück. Dank der strategischen Lage, war der Berg auch für die mittelalterlichen Feudalherrn interessant. So wurde hier schon im 9 Jahrhundert ein Militärstützpunkt errichtet, von dem bis heute der Turm im westlichen Vorhof erhalten geblieben ist. Als die Festung im Wechsel der Zeit verfiel, liesen die Erzbischöfe von Salzburg als Herren von Ptuj, in der ersten Hälfte des 12 Jahrhunderts eine neue Burg errichten, von der das mächtige Palatium, der heutige Leslietrakt erhalten ist. Stark geprägt wurde das Schlossgebäude durch Umbauten in der Renaissance und Barockzeit.
Danach geht’s ein paar Kilometer weiter in die Ebene Ptujsko polje. Dort steht in der Achse des Barockparks das Schloss Dornava, ein dreigeschossiger Dreiflügelbau. Zuvor stand hier ein Schloss das im Besitz von Herberstein und später Sauer war. Das jetzige Schloss wurde nach den Plänen des Josef Hübner von den Grafen Attems (1753-1755) erbaut. Der luxeriöse barocke Hauptbau und zwei Seitenflügel begrenzen den Innenhof. Die grosszügige Gartenanlage ist geprägt von ausdrucksstarken Achsen, einer mit dem Schloss verbundenen Längsachse und einer kürzeren Querachse, die zusammen ein Raumkreuz bilden, das einst mit Heiligenstatuen abschloss.
Nach der Besichtigung Mittagessen.
Auf der andern Seite der Ebene Ptujsko polje, steht das auf einen steilen Felsen an der Drau gebaute und erstmal (1199) erwähnte Schloss Borl. Die Mythen verbinden die Burg sogar mit der Suche nach dem heiligen Gral und mit Parsifal. In den letzten Jahren übernahm der Staat die Betreuung des Schlosses und liess es baulich sanieren. Das Portal am Haupttrakt ist hochwertige Meiselkunst. Im Hof befindet sich eine übergrosse Zisterne.
Weiterfahrt uber Ptujska Gora, der schönsten gotischen Kirche Sloweniens aus dem 14 Jahrhundert. Die Kirche die auf einem Hügel (352m) steht, ist schon von weitem sichtbar und wird jährlich von 60.000 Pilgern und Touristen besucht.
Anschliesend besuchen wir noch den mächtigen dreigeschossigen Barockpalast Schloss Štatenberg, den ebenfalls die Grafen Attems (1697) erbauen liesen.
Danach geht es zum Abendessen.
5. Tag
Nachdem Frühstück besuchen wir das Schloss in Slovenska Bistrica.
Ein Vierflügelbau mit Innenhof und hervorspringende Ecktürmen. Dieses Schloss entstand aus einer älteren Burg, die (1311) urkundlich erwähnt wird. Zuerst die Grafen Wildenstein und später die Grafen Attem gaben dem Schloss die heutige Form. An der Nord und Ostseite der jetzigen Schlossanlage befindet sich eine dreigeschossige Renaissancefestung mit Wehrgraben.
Die Gestaltung der Festräume, die im Obergeschoss liegen, stammen aus der Zeit um (1717). Herausragend ist der zweigeschossige Rittersaal, der mit Szenen von der Apotheose des Herkules, die (1721) Franz Ignaz Flurer schuf, geschmückt ist. Dabei handelt es sich um die einzige von diesem Künstler signierte Malerei in Slowenien.
Danach besuchen wir noch die Burgruine von Celje. Die Ruine steht an einer dominanten Stelle, auf einer Anhöhe südöstlich der Altstadt. Die Burg, die erstmals (1241) urkundlich erwähnt wurde, war im Besitz der Grafen von Heunburg, der Freien von Sannegg und schlieslich (nach 1333) der Fürsten von Cilli. Nach der Ermordung des letzen Nachfolgers aus dem Geschlecht der von Cilli (1456) ging die Burg in die Hände des Landesfürsten über. Im 17 Jahrhundert verfiel die Burg zusehens. Nach (1846) begann man die Ruienen allmählich wieder aufzubauen. Die Erhaltung und Erneuerung der Mauern der alten Celjer Burg, sind somit der älteste kontinuierlich verlaufende Wiederaufbau in Slowenien. Die Burg war durch eine dreifache Wehrmauer und breite Wehrgräben geschützt. Die Burg ist die bedeutendste mittelalterliche, unregelmässige Burganlage mit romanischem Kern und Wehrmauern aus der Renaissance in Slowenien.
Nach der Besichtigung geht es zurück nach Maribor. Die restliche Zeit steht zur freien Verfügung. Danach geht es auf einen Pferdebauerhof, ganz oben auf einem Hügel, mit fantastischem Blick über die Stadt und Umgebung. Dort bekommen wir zum Abendessen eine richtige und ausgiebige steierische Brotzeit, mit Musik und Tanz
6. Tag
Nachdem Sie ausgeschlafen haben und ausgiebig gefrühstückt haben treten Sie die Heimreise an.
LEISTUNGEN:
Ubernachtung 5x
Fruhstuck 5x
Mittagessen 4x
Abendessen 5x
Besichtigungen
Standige deutschsprachige Reisebegleitung
Unterhaltung
Ausfluge
Bussfahrer frei Einzelzimmer
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