Burgen und Schlösser 2
1.Tag
Ankunft in Ljubljana der Hauptstadt Sloweniens.
Zimmerbezug, anschliesend zur Freien Verfügung. Abendessen.
2. Tag
Nach dem Frühstück besichtigen wir Ljubljana mit seiner mittelalterlichen Burg. Die Hauptstadt hat alles was gegenwartige Hauptstädte so haben. Dabei ist es der Stadt gelungen, die Liebenswürdigkeit und ungebundene Stimmung eines Kleinortes zu erhalten. Ihren Charakter kennzeichnen zwei verschiedene Züge, welche sich auf eine geglückte und originelle Art ergänzen.
Während im Winter der verträumte mitteleuropäische Charakter zum Vorschein kommt, zeichnet Ljubljana im Sommer die mediterane Ungezwungenheit aus. Das Durchschnittsalter der Bewohner ist etwas uber 30 Jahre, eine junge Stadt also. Ljubljana ist eine sehr orginale Stadt, durchsetzt mit malerischen und angenehmen Ecken, wo Sie zahlreiche Überraschungen erleben können. Stadtführung.
Nachdem Mittagessen geht es auf den Schlossberg, auf dem die Burg thront, das bedeutenste Wahrzeichen der Stadt.
Ausgrabungen zeigen, dass der Schlossberg, schon in der Zeit der Kelten und der Illyrer befestigt war und sich hier eine römische Befestigungsanlage befand. Der Baubeginn der Burg ist zwar im 9. Jahrhundert anzusetzen, jedoch erst (1144) wurde die Burganlage erstmals erwähnt. Damals war die Burg bereits der Sitz der Spanheimer Landesfürsten, die hier ihre Münzen prägten. Das heutige Aussehen erhielt sie nach dem Erdbeben im Jahre (1511) und zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Später wurde Sie dann nur noch zu militärischen Zwecken und als Landesgefängnis benutzt. Die Renovierung der Burg ist fast abgeschlossen. In der Nähe der Burg steht auch das Denkmal der slowenischen Bauernaufständen.
Abendessen, Unterhaltung.
3. Tag
Nach dem Frühstück, geht die Fahrt durch ein eigenartiges Gebiet Sloweniens, der Karstlandschaft. Dort gibt es im Fruhjahr Seen, die im Sommer wieder wie spurlos verschwunden sind, und die Bauern sogar, auf dem Grund ihr Heu ernten. Da der Karst ganz unterkellert ist, reihen sich tausende Hohlen unterschiedlicher Grosse und Schonheit aneinander. Die bekannteste davon ist die Adelsberger Grotte die wir naturlich besuchen. Diese Grotte ist ca. 20 km lang,
davon sind 5.2 km fur die Besucher erschlossen. Die schonsten Abschnitte, auf einer Lange 3.5 km werden von einem elektrischen Zug aus besichtigt. Danach gehen wir tiefbeeindruckt zum Mittagessen.
Anschliesend besuchen wir nur einige Kilometer vom Eingang der Adelsberger Grotte die Burg Predjama. Eines der malerischsten Bauwerke Sloweniens. Die vierstöckige Burg, und das ist schwer zubeschreiben, schwebt buchstäblich in mitten einer 123m hohen Felswand. Irgendwie überheblich schlicht aber uneinnehmbar und voller Unnachgiebigkeit.
Ihr heutiges Aussehen erhielt die Festung erst Ende des 16 Jahrhunderts, obwohl ihre Geschichte mindestens seit dem Jahre 1201 bezeugt ist. Es bedarf nicht allzu grosser Phantasie, um festzustellen, dass die Burg für einen querköpfigen und aufständischen Ritter wie geschaffen war. Ein geheimes Höhlensystem hat jeder Belagerung standgehalten.
Diese Burg muss man ganz einfach gesehen haben. Archäologische Ausgrabungen in den 1950ziger Jahren erbrachten den Nachweis, das diese Höhle schon in der Altsteinzeit bewohnt war. Abendessen.
Danach geht es zurück zum Hotel.
4. Tag
Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Novo Mesto Sudosten Sloweniens wir besuchen zuerst die Burg Trebnje.
Die Burg wurde um das Jahr 1000 gebaut und erstmals (1386) erwähnt und steht am rechten Flussufer der Temenica. Die ursprünglichen Eigentümmer waren die Grafen von Trebnje aus der Region Kärnten, später kamen dann die Adelsfamilien von Ottenburg, von Cilli und von Habsburg. Im Jahre 1699 wurde die Burg vom Kloster Sticina erworben und blieben 30 Jahre lang in dessen Besitz. (1812) erhielt Friderik Barage die Burg von seinem Vater und behielt sie bis (1824). In der Burg sind der rechteckige Turm mit römischem Fundament, der Rundturm mit Geheimausgang aus der Zeit der Türkenangriffe, sowie der linke und rechte Burgflügel aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts erhalten.
Nach der Besichtigung geht es paar km weiter zum Schlosses Otoèec auf einer Insel der Krka. Das Schloss ist erbaut auf der Insel im seichten Flusslauf, voll von Tuffsteinschwellen und Inslechen. In Geschichtsquellen wird das Schloss bereits im Jahr 1252 erwähnt. Zunächst war es im Besitz der Grafen Visnjegorski, später kam es in den Besitz der Grafen Andechs und der Babenberger und dann in den Besitz von König Ottokar, der das Schloss dann der Kirche von Freising schenkte. Die Kirche hatte darin ihre Ministeriale, die Edlen Warthe oder Werder. In der ersten Hälfte des 16 Jahrhunderts waren die Villanders die Besitzer und (1560) kaufte es der General der heute kroatischen Region Vojna Krajina Ivan Baron Lenkovic. Auf dem Schloss reihten sich dann noch mehrere Eigentümmer auf. Die letzen waren die Grafen Margheri di Commandona, die das Schloss bis zum 2. Weltkrieg besassen.
Das Schlossgebäude war erst in der Zeit des Barock fertiggestellt, kleinere Veränderungen wurden jedoch noch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchgeführt. Die heutige Gestalt des Schlosses umfasst eine rahmenartige Mauer mit vier runden Verteidigungstürmen und einem umbauten inneren Verteidigungsturm über dem Eingang in den Innenhof. Die Schlosskapelle befand sich zunächst im Hoftrakt, später jedoch wurde sie im westlichen Verteidigungsturm eingerichtet. Der Charme der Umgebung des Schosses, der in der Umarmung des Flusses Krka liegt, überracht mit seiner natürlichen, ruhevollen Schönheit. Mit seiner Lage auf der Insel mitten auf dem Fluss, formt das Schlossgebäude zusammen mit dem umliegenden Park, eines der malerischsten Ambiente in Slowenien.
Nach dem Mittagessen geht es weiter zum berühmten Benetiktinierkloster Kartuzinja Pleterje. Da die Kartäueser Einsiedlermönche sind, lassen sie sich zwar ungern stören, berichten aber von Ihrem Leben in einer Multivisionsschau. Die Anfänge der Abtei gehen auf das Jahr 1135 zurück. Graf Hermann der zweite von Cilli, gründete die Kartause Pleterje (1403) Ende der Bauarbeiten war im Jahre (1406). Beim Angriff der Türken (1471) wurde die Kartause vernichtet. Die erneuerte Kartause hat das Aussehen einer Festung. (1593) entzieht Ferdinand der zweite aufgrund des materiellen und geistlichen Verfalls die Kartause den Kartäusern, und übergibt sie den Jesuiten von Laibach. Nach der Auflösung des Jesuitenordens geht Pleterje (1772) in Staatsbesitz über. (1839) wird Pleterje Privateigentum. (1899) kauft der Kartäuserorden Pleterje wieder zurück und beginnt mit dem Bau der neuen Kartause. (1904) ist der Neubau beendet und wird am 4 November unter dem Titel „Thron der allerheiligsten Dreifaltigkeit) eingeweiht.
Anschliesend bleibt uns noch Zeit die Burg von Kostel zubesuchen. Kostel ist die zweitgrösste Burganlage Sloweniens, die (1336) erstmals uhrkundlich erwähnt wird. Durch Kostel führte eine Einfallstrasse der Türken, die aber die Burg nur ein einzigesmal einnehmen konnten. (1808) wurde die Burg von französichen Soldaten zerstört, die Renovierungsarbeiten sind erst in den letzten Jahren angelaufen. Nahe der Burg befindet sich der berüchtigte Galgen. Nur einige Kilometer entfernt befinden sich eine Reihe natürlicher Sehenswürdigkeiten. Darunter der Wasserfall Nezica, der bei heftigen Niederschlägen bis zur Hauptsrasse reicht. Die erneuerte Tränke im Dorf Ajbelj, gilt als herausragendes Erbe der Vorfahren.
Danach Abendessen und Rückfahrt zum Hotel.
5. Tag
Nach ausgiebigem Frühstück geht es zum Schloss von Skofija Loka. Diese Schloss, dass über die Altstadt dominiert, wurde wahrscheinlich schon vor dem Jahre 1202 gebaut, denn diese Urkunde beschreibt das Bauwerk als sehr standsicher. Es wurde gebaut von den Freisinger Bischhöfen, die dort wohnten wenn sie dort ihren Urlaub machten. (1511) hat ein Erdbeben das Schloss fast zerstört, der Bischhof Phillip hat es jedoch wieder renovieren lassen. Im Schlosshof befand sich auch ein mächtiger viereckiger Turm, dessen Grundriss noch sichtbar und auch restauriert ist.
Danach besuchen wir eine touristische Perle Sloweniens und die Burg von Bled. Bled liegt am Eingang des 83807 ha grossen Nationalperk Triglav mit dem 2864m hohen Triglav als hochsten Gipfel der Julichen Alpen, wir fahren uber den Pass Vrcic (1614m) ins Alpental Trenta, ein unvergessliches Naturerlebnis. Dieses Tal, durch das sich mal sturmisch mal ruhig die smaraktgrune Soca windet, ist eines der schonsten Alpentaler. Kaum zu glauben, das hier im ersten Weltkrieg, die grosste Bergschlacht der Menschheitsgeschichte, zwischen Italien und Osterreich-Ungarn, auch deutsche Soldaten waren dabei, mit uber 1 Million Opfern tobte. Befestigungsanlagen und Schutzengraben sind noch gut zuerkennen
Auf einem freistehenden Felsbrocken hoch über dem Bledersee, dominiert eine der ältesten mittelalterlichen Burgen Sloweniens. Der Besitz der Brixner Bischhöfe wurde schon (1004) urkundlich erwähnt. Die Burg selbst hingegen erst (1011). Die Bischhöfe veräuserten Ihren Besitz (1858) an den Industriellen Ruard. Später ging die Burg in den Besitz der Grenzmark über, und seit 1999 ist sie im Besitz des slowenischen Staates.
Der erhaltene romanische Gebäudekern, ist umgeben mit Wehrmauern aus der Renaissance !6. Jahrhundert, mit runden Mauer türmen und kegelförmige Ziegeldächern. Die Besucher steigen einen steilen und gepflasterten Weg hinauf, überqueren eine hölzerne Zugbrücke, passieren mehrere Wehrtore, gelangen dann zur unteren Terrasse mit einem Brunnen und weiter zur obereb Terrasse mit einer Kapelle. Die Kapelle mit gotischen Aussenpfeilern, wurde erst im 16 Jahrhundert konzipiert. Nach einem Brand (1622) wurde die Burg ummfassend umgebaut, und nach einem Erdbeben (1690) ein weiteres mal wieder hergestellt. Die Zugbrücke wurde rekonstruiert, die äusere Wehrmauer und die Terrasse mit dem Wohnkern und dem rekonstruierten Brunnen wurden saniert und die obere Aussichtsterrasse mit mehreren Zuganstreppen gestaltet. Von beiden Terrassen eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf die Julischen Alpen. Den Bledersee mit seiner Insel und der Bergkette der Karawanken.
Nach ausgiebigem Fruhstuck, geht Fahrt in den 83807 ha grossen Nationalperk Triglav mit dem 2864m hohen Triglav als hochsten Gipfel der Julichen Alpen, wir fahren uber den Pass Vrcic (1614m) ins Alpental Trenta, ein unvergessliches Naturerlebnis. Dieses Tal, durch das sich mal sturmisch mal ruhig die smaraktgrune Soca windet, ist eines der schonsten Alpentaler. Kaum zu glauben, das hier im ersten Weltkrieg, die grosste Bergschlacht der Menschheitsgeschichte, zwischen Italien und Osterreich-Ungarn, auch deutsche Soldaten waren dabei, mit uber 1 Million Opfern tobte. Befestigungsanlagen und Schutzengraben sind noch gut zuerkennen. Nachdem etwas verspäteten Mittagessen, Zeit zur freien Verfügung in Bled.
Danach fahren zum Abendessen nach Begunje ins Lokal von Slavko Avsenik, dem berühmte Musiker, Akkordeonspieler und Grunder der weltbekannten Oberkrainer Musikanten. Von hieraus haben die Oberkrainer die in Deutschland schon in den fünfziger Jahren mit ihrer Polka Trompetenecho bekannt wurden, ihre Musik in der ganzen Welt getragen. Fur Stimmung ist hier gesorgt.
Rückfahrt zum Hotel
6. Tag
Nachdem Sie ausgeschlafen haben und ausgiebig gefrühstückt haben treten Sie die Heimreise an.
LEISTUNGEN:
Ubernachtung 5x
Fruhstuck 5x
Mittagessen 4x
Abendessen 5x
Besichtigungen
Standige deutschsprachige Reisebegleitung
Unterhaltung
Ausfluge
Bussfahrer frei Einzelzimmer
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